Wüstenflöhe Etappe 26: Banjul / Serrakunda Tag 7

Da war er also, der letzte Tag in Gambia. Irgendwie wollte sich keiner damit abfinden, dass alles schon wieder vorbei sein sollte. Was soll’s, man kann die Zeit ja nicht anhalten. Also beschäftigten wir uns fortan mit dem Packen des Reisegepäcks. Das bedeutete erneutes Sortieren, Verpacken, Aussortieren, grobe Reinigung, … So vergingen die nächsten Stunden relativ schnell. Letztlich mussten weitere Sachen hierbleiben, einerseits wegen Packproblemen oder andererseits, weil sie die Ameisen teilweise zerstört hatten. Hier noch ein paar Aufnahmen von “wilden Tieren”, die wir zumindest im Camp angetroffen haben…

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Gegen 18 Uhr wurden wir gemeinsam mit Sammeltaxis zum Flughafen gebracht. Das war wieder nichts für schwache Nerven. Mit ca. 10 teilnehmern an Bord, inklusive sämtlichen Reisegepäcks (pro Nase zwischen 25-40 kg), beschleunigten die alten Fahrzeuge nur mühsam. Am Flughafen kam dann für einige das helle Erwachen beim Hauptgepäck. Wir hatten anfangs 14 kg zuviel und sollten 168 € nachzahlen. Das sahen wir aber nicht ein und begannen diesen Sachverhalt auszusitzen. Einige Dinge wurden aus dem Gepäck genommen und ins Handgepäck gesteckt bzw. an andere übergeben. So konnten wir zumindest ca. 3,5 kg sparen, ohne alles uf den “Prüfstand” zu stellen. Schließlich wollten wir unsere “Andenken” ungern in Gambia lassen. Beim erneuten Versuch der Nachzahlung genügten plötzlich 50 € und wir waren abgefertigt. In Afrika ist vieles möglich, nicht nur in Europa… Der Rest ging dann seinen gewohnten Gang, warten, warten und irgendwann einchecken. Danach ging’s ziemlich schnell, das Gate wurde geöffnet und wir konnten in den Flieger. Mit nur 5 Minuten Verspätung hob der Flieger etwa 21:40 Uhr ab und landete um 05:05 Uhr in Frankfurt / M. (jeweils Ortszeit). Das Essen und Trinken bei Condor war OK, über den Sitzkomfort lässt sich streiten. Doch was will man von der “Holzklasse” auch erwarten.

Ende gut, alles gut. Wir sind alle gesund und munter (von kleineren Sachen mal abgesehen), haben wieder wunderbare Wochen erlebt, glückliche Menschen gesehen bzw. gemacht. Jeder wird sicherlich noch lange in den Erinnerungen  schwelgen und erst später begreifen, was sie / er überhaupt geleistet hat…

In diesem Sinne möchten wir es dabei belassen und können nur jedem empfehlen, diese Tour mal selbst zu machen. Für Hinweise und Ratschläge stehen wir selbstverständlich zur Verfügung. In einigen Wochen, wenn unser Material gesichtet wurde, werden wir sicherlich einen kleinen Vortrag halten (Termin folgt dann in privater Runde). Also, bleibt neugierig!

Es grüßen die wüsten Flöhe Achim & Ronny.

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