Wüstenflöhe Etappe 25: Banjul / Serrakunda Tag 6

Eigentlich war es Tag 2 zur Besichtigung der Hilfsprojekte. Doch unser Problem war ja noch immer vorhanden und sollte unbedingt gelöst werden. Zuerst sollte ein Schrauber von Heinz (Chef der DBO) sich das Fahrzeug vor Ort betrachten, doch war besser, es auf den Hof zu schleppen und dann Ursachenforschung zu betreiben. Wir überlegten Für und Wieder der Teilnahme, entschieden uns schließlich für’s “Für”. Es dauerte nicht lange, dann rollte es zumindest wieder (angeblich ein Spritproblem???). Von Fahren kann aber noch nicht die Rede sein. Dem Klang nach arbeiteten nur 3 Zylinder. Egal, dabeisein ist alles. Als es plötzlich losging, haben wir irgendwie den Anschluss verpasst. Nach Rücksprache hätten wir mit den Schwiegereltern mit zur Krankenstation fahren können. Doch mit diesem Fahrzeug war uns das zu riskant und wir gaben die Hilfsgüter zur Verteilung einfach mit. Stattdessen kümmerten wir uns um unser Ford-Baby. Wir demontierten die Zündanlage soweit wie möglich, reinigten sie und bauten alles wieder zusammen. Wie von Geisterhand summte das Motörchen anschließend wieder… Wir wechselten schnell noch zwei Räder (Tausch) und montierten die Querträger wieder und legeten die restlichen Ersatzteile ins Fahrzeug, damit die neuen Besitzer es problemlos abholen konnten. Unsere Mission war somit erfüllt!

Gegen Abend hatte einer der Rallyeteilnehmer angekündigt, im Blue Kittchen einen auszugeben. Er hatte heute Geburtstag. Da ließ man sich nicht lange betteln… Es gab wieder lecker zu Essen und Trinken. Irgendwie waren wir trotzdem etwas platt und so ging dieser letzte Abend mal etwas eher zu Ende.

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