Wüstenflöhe Etappe 22: Banjul / Serrakunda Tag 3

Erst einmal war Ausschlafen angesagt, insoweit es die Sonne zuließ. Nach dem Frühstück fuhren wir in’s Headquarter, um noch etwas zu schreiben. Gleichzeitig ließen wir unseren Boliden für 250 Dalassi (ca. 6 €) mal gründlich reinigen. Schließlich sollte er am kommenden Morgen möglichst sauber sein, um einen höheren Versteigerungsertrag zu erzielen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Sie hatten sogar die Polster der Türen geschruppt!

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Danach traf man sich in Sanyang im Rainbow Beach zum Entspannen. Ein herrliches Fleckchen am Meer, wo wir uns mit Fischomlette und Hopfenblütentee stärkten. Im Anschluss sollte es wieder ein Fußballspiel gegen eine einheimische Auswahl (Jugenliche, geschätzter Altersdurchschnitt höchstens 20 Jahre…). Bei der Abreise vom Beach fuhren auch einige Musiker mit, die sofort ordentlich Gas gaben auf ihren Bongos. Am Bolzplatz angekommen (eine richtige Schleifscheibe mit festen und losen Stellen inklusive diverser Tierendproduktfladen), empfing uns schon eine Menge Einheimischer. Nach kurzer Vorbereitung, grober Mannschaftsaufstellung und diversen Fotos ging’s los. Da wir nicht so viele Spieler bereitstellen konnten, wurde der Rest durch einheimische Fußballtalente ergänzt. Es hat wunderbar funktioniert und die Musiker machten die ganze Zeit Rabatz. Einfach genial! Mit etwas Glück, vielleicht auch Mithilfe des Schiedsrichters, gewannen wir knapp das Spiel im Elfmeterschießen. Das sie darüber nicht erfreut waren, konnte man sich denken, doch mit ein paar Gastgeschenke war alles vergessen…

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Im Anschluss lud uns einer der Orgs noch zu einem kleine Umtrunk ein. Nach einer kurzen Erfrischung,  außen wie innen, fuhren einige Teams nach Serrakunda zurück, wo wir uns anschlossen. Bei einer Polizeikontrolle bekamen wir dann die “Quittung”. Einer der Polizisten sagte mit einem Lächeln zu uns, das er es nicht fair fand und sie eigentlich gewinnen wollten. So schnell hatte es sich im “Dorf” herumgesprochen. Einfach irre. Den Abend ließen wir dann wieder im Blue Kittchen ausklingen…

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